· Lösen deine Träume in dir nicht Angst aus, sind diese nicht gross genug
· Es ist unwesentlich wie langsam du dich bewegst - wesentlich ist es nicht zu stoppen.
· Zweifle jeden Augenblick, entscheide dennoch.
· Ändere dich, und du veränderst die Welt.
. Wage es, heute den ersten Schritt zu tun um deine Träume wahr werden zu lassen!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Level VII, kurz vor der Umsetztung


UiUiUiUiUiiiiiiiiiii


Die Stunde naht! Noch 12 Stunden bis zum Start des Project fifty, dies mit dem langen Lauf in den Bergen. Die Stunde in welcher ich meinen Plan in Scuol zu starten und in Richtung Gotthard und weiter in Richtung Simplon zu laufen umsetzten will, kommt unaufhaltsam näher.

Ein Blick auf  die Wetterberichte bestätigen, dass kein bis wenig Schnee in den Bergen liegt, die Wetterprognosen versprechen wenig Regen, alles was mein Herz begehrt.

Ich fühle jedoch auch diese Angst ......



Die Angst meldet wir schaffen "das" "es".
Das was ich in die Welt hinaus gerufen haben nicht  realisieren zu können. Gut, im Geheimen habe ich schon vieles realisiert, und danach davon erzählt.

Hinaus zu treten, über etwas zu reden und es erreichen wollen ist was ganz anderes, meine ich. Dies ist für mich eher speziell. Dafür benötige ich Mut.

Anders ist "nur" dass die Welt nun weiss was ich plane und vorhabe, und mein System nun denkt dass es das nun zu erfüllen habe weil ich sonst schlecht da stehe.
Hm..... das nenne ich mal einen gröberen Glaubenssatz. Dass die Realität nicht diese ist weiss ich. Dass mein System mir einzureden versucht dass die Realität so ist wie es diese definiert kann ich erkennen.

Nun stelle ich mir die Frage, wie kann ich dieses unterscheiden, denn mein System versucht mir dauernd etwas einzuflüstern und etwas zu seinen Gunsten zu verändern. Es ist gut gemeint, denn das System versucht mich vor Blamagen und Beschämung zu schützen. Nur verursacht das System mit seiner Einmischung auch Chaos. Es verhindert dass etwas neues möglich wird, denn es verhält sich aus einer Position der Vermeidung, oder sogar der Angst und nicht aus einer Haltung von Lösungen und von Möglichkeiten sowie der Bereitschaft überraschenden Wendungen anzunehmen.


Ich fühle auch die Angst allein zu sein, meinen Weg selber definieren zu müssen, den Tag zu beginnen ohne zu wissen wo ich abends sein werde. Dies kenne ich aus den Radreisen welche ich vor Jahren unternommen habe. In den Bergen zu laufen wird eine neue Herausforderung, gerade auch deshalb weil "zu Fuss" gehen die direkteste und einfachste Art des Reisens ist.

Jedenfalls fühle ich auch eine Freude eine Sehnsucht das alles zu erleben, mich auszusetzen, alleine zu sein um mir auf einer neuen Art zu begegnen.

Alles ist gepackt. Nebst der übliche Laufausrüstung sowie der notwendigen Reservekleider aowie einem grosszügigen Kälte- und Wetterschutz hat ein Bivaksack und ein Schlafsack in meinem Laufrucksack Platz gefunden. Der Kocher liegt noch davor. Gut wäre es bei Kälte etwas Warmes wie eine Suppe oder warmes Iso trinken zu können.

Mein Plan ist auch ein paar Nächte alleine draussen zu verbringen. Da könnte etwas warmes gute Laune bereiten. 350g und ich bekomme es....

so! Jetzt muss ich mich definitiv um mein Gepäck kümmern.....

cu on faceboock, während dem lauf....