· Lösen deine Träume in dir nicht Angst aus, sind diese nicht gross genug
· Es ist unwesentlich wie langsam du dich bewegst - wesentlich ist es nicht zu stoppen.
· Zweifle jeden Augenblick, entscheide dennoch.
· Ändere dich, und du veränderst die Welt.
. Wage es, heute den ersten Schritt zu tun um deine Träume wahr werden zu lassen!

Donnerstag, 10. März 2011

vom Traum die Sahara zu erlaufen zum Rheinburgenweglauf mit Tom Eller

Mann war das ein Lauf am Wochenende! schmale technisch anspruchsvollste Trails ohne Ende, Felsen, Schluchten, Berge, auch ein paar Kilometer Asphalt. Diese waren bedeutungslos....


Die Erde, die Erde wie sie sich zeigt widerspiegelt das Leben und die Welt in der wir leben. Unser Leben verläuft genau so
wie wir uns auf der Erde bewegen, wie wir darauf gehen, laufen, darauf fahren, sie erfahren wollen, was wir an der Erde bewundern, was wir nicht mögen oder von ihr vielleicht sogar emotional abspalten, nicht sehen wollen oder verachten.


Das Leben in einer emotional neutralen Welt ist wie ein Spaziergang auf dem Gehsteig. Ich gehe dahin, sicher vor Schmutz und Staub. Vom sauberen Gehsteig aus kann ich die Natur betrachten. Sie erfahren, erleben kann ich nur wenn ich den Gehsteig verlasse.




Wie sehr ich die Welt, meine Welt wie ich sie sehe und sie erlebe, ihr erlaube mich zu berühren, da zu berührt zu werden, da wo keine Trennung zwischen innen und aussen vorhanden ist, da zeigen sich meine körperlichen und emotionalen Reaktionen.
Die Erfahrung der Welt erlebe ich mit tiefgreifenden und starken Emotionen wie meine Trailruns über die Pässe und Gipfel, sowie abtauchend in tiefe Täler und Schluchten. Beim durchleben der Tiefs krable ich oftmals einen Aufstieg suchend herum bis sich ein Aufstieg anbietet, ich diesen Pfad begehe um dann wiederum berührt zu sein über diese imense Vielfältigkeit der Welt


Nun will ich den Rheinburgenweg http://rheinburgenweg.wordpress.com/ mit Tom Eller laufen, erleben und emotional fühlen. Am Lauf über rund 110 km und etwa 4000 Höhenmeter Westlich des Rheins werden neunzehn Personen teilnehmen, gemeinsam von Koblenz gegen Süden nach Bingen laufen.




In letzter Zeit begreife ich, dass ich mein Leben so lebe wie auf einem Trailrun, manchmal, sehr selten auf einer Autobahn, oft mit dem Rad auf Strassen und sehr gern zu Fuss auf ungepflasterten Wegen, noch besser auf schmalen, bergigen Pfaden. Das diese Art zu leben nicht jedermanns Sache ist lerne ich langsam zu begreifen. Autobahnen und Landstrassen sind wesentlich bequemer.


Wie stark konditioniert ich bin, Unangenehmes, Täler  und Wüsten des Lebens nicht zu mögen, Schmerzen, seelische Schmerzen nach wie vor nicht lieben kann weil mein Selbstschutzsystem sich schützend davor stellt, erlebe ich jeden Tag. Hier besteht nach eine Differenz zwischen zwischen der Erfahrung beim Laufen und meiner emotionalen Präsenz.




Autobahnen stehen in meiner Welt für Tempo, der Natur abgewandt, bequem zwar aber mit wenig Kontakt zur Natur. Landstrassen versprechen und haben mehr Kontakt zur Umwelt sind dennoch dem Menschen nicht nahe, entsprechen nicht seiner Natur.


Der Mensch ist ein Fussgänger. Vor noch nicht allzu langer Zeit lief der Mensch 20 bis 30 Kilometer täglich. Seit dem hat sich der Mensch physisch sehr wenig verändert. Es ist die intensivste natürlichste Form des Menschen mit der Erde in Kontakt zu treten. Schritt um Schritt die Erde berührend mit ihr in direktem Kontakt zu gehen sie zu erlaufen.




Ein paar Stunden noch und dann gehts los auf dem Rheinburgenweglauf..............